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Lahmheit bei Kühen: die Meinung des Tierarztes

Die Klauen der Kühe müssen aus zwei Gründen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Landwirts stehen, noch bevor er eine Lahmheit bemerkt. Erstens, weil es oft ein Ungleichgewicht zwischen dem Wachstum (durchschnittlich 5 mm/Monat) und der Abnutzung der Klauen gibt, das von der Art der von den Kühen benutzten Lauffläche abhängt (Art des Bodens im Stall, Zugang oder Nichtzugang zur Weide). Die Rolle des Landwirts besteht also darin, das richtige Gleichgewicht durch das sogenannte funktionelle Trimmen (idealerweise zweimal pro Jahr) aufrechtzuerhalten.

Der zweite Grund ist, dass eine beginnende Lahmheit oft schwer zu erkennen ist. Nicht selten erkennt der Landwirt die Lahmheit erst, wenn sie bereits auf Stufe 3 oder 4 fortgeschritten ist (Lahmheitsscore von 1 bis 5 nach internationalem Standard, Score 5 ist oft unheilbar und führt zur Ausmusterung). Dabei ist zu beachten, dass eine Lahmheit umso schwieriger zu behandeln ist, je später sie erkannt wird.

Lahmheiten stehen in direktem Zusammenhang mit den Lebensbedingungen in der Tierhaltung. Langes Stehen ist für die Kuh nicht natürlich. Im Stall gilt dies umso mehr, wenn der Boden hart und abrasiv ist, was eine Quelle für Hyperplasie (übermäßiges Klauenwachstum) und Sohlenstauung ist.

Auch in den Ställen können Steine den Fuß verletzen. Sie sind im Silofutter allgegenwärtig und gelangen über die Ausscheidungen der Kühe in den Stall. Die Auswirkungen von Steinen auf die Sohle können sich aufgrund der Bakterien auf dem Boden schnell entzünden. Daher ist die Stallhygiene in dieser Hinsicht von entscheidender Bedeutung.

In Verbindung mit einer Gesamtstrategie zur Überwachung und Betreuung der Herde trägt die Stallkonzeption natürlich dazu bei, Lahmheitsprobleme zu begrenzen. Der rutschfeste Magellan-Belag von Bioret Agri berücksichtigt die oben genannten Aspekte, sei es die Härte des Bodens, die Steine, die in die Rillen fallen, oder die Sauberkeit des Gebäudes. Der Abfluss des Urins ist unter diesem Gesichtspunkt besonders interessant, da Ammoniak sehr aggressiv auf die Sohle wirkt. Auf einem unebenen Boden kommt es zu feuchten Stagnationen, die wahre Bakteriennester sind. Das Problem verschwindet vollständig mit die Magellan-Kuhmatte. Sein «grip», rutschfester Aspekt begrenzt auch das Ausrutschen, das oft zu Lahmheiten führt. Im Allgemeinen berücksichtigt das Unternehmen Bioret Agri bei der Entwicklung seiner Produkte weitgehend den Tierschutz.

Bei der Stalleinrichtung kann man auch an das Vorhandensein von Klauenbädern denken und daran, dass der Landwirt einen leicht zugänglichen Klauenpflegekäfig benötigt. Keine Lahmheit ist gleich. Um sie zu behandeln, muss die Ursache der Lahmheit festgestellt werden. Die einzige Möglichkeit, eine Lahmheit zu behandeln, besteht darin, den Fuß der Kühe anzuheben.

In der Dynamik lassen sich die Lahmheitssymptome etwas leichter beurteilen. Die Kuh bewegt sich langsamer und setzt den schmerzenden Fuß weniger auf. In der Statik, z.B. am Fressgitter, sollte der Landwirt auf bestimmte Anzeichen achten, die auf eine Lahmheit hindeuten:

Diese Fehlfunktionen sind leichter zu erkennen, wenn die Herde regelmäßig überwacht wird und die Kühe sich ruhig auf einem stabilen, weichen Boden bewegen.

Mit Farmconsult begleitet Dr. Fabozzi die Landwirte unabhängig bei der Umsetzung ihrer Betriebsstrategie, in allen Fragen des Herdenmanagements und der Stalleinrichtung. Er ist mit den Produkten von Bioret Agri vertraut und sieht deren positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Kühe und des Betriebs.

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